Das tut einfach gut!

Manchmal denke ich, es wäre einfach schon gut, wenn ich etwas mehr auf meine Linie achten würde und etwas weniger Chips futtern und vielleicht nur bei besonderen Anlässen Wein trinken würde.

Dann kommt mir jeweils wieder das fantastische Zitat von John Ortberg in den Sinn:

Es ist besser,
mit guten Freunden Chips zu futtern,
als alleine Brokkoli zu essen.

Das ist mein Lieblingszitat wenn es um den Wert von Freundschaften geht.

Nun: Bewegung ist wichtig, ausgewogene Ernährung auch. Zum persönlichen Glück gehört es, dass wir gut mit uns selbst und mit unserem Körper umgehen.

Und: Bevor ein falscher Eindruck entsteht: Bewegung und Ernährung sind nicht gerade meine Paradedisziplinen, doch ich war beispielsweise heute Morgen bereits eine Dreiviertelstunde auf dem Crosstrainer …

Aber mal ehrlich: Wer von uns will schon mit dem Idealgewicht ins Grab gelegt werden?

Oder wer wünscht sich eine Grabrede, in der besonders hervorgehoben wird, dass wir stehts vegan, vegetarisch oder sonst wie gesund gelebt hätten? Oder: „Sein Lauftraining ging ihm über alles!“?

Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie sehr er/sie sich „gehen lässt“ oder wie hart er/sie trainiert und sich strikt an einen ausgewogenen Menüplan hält.

Ich kann nur für mich sprechen indem ich das Ortberg-Zitat aufnehme: Ich habe nichts gegen Brokkoli – und wahrscheinlich esse ich sogar häufiger Brokkoli als Chips – aber wenn ich mich entscheiden muss zwischen „alleine Brokkoli“ und „mit Freunden Chips“, wähle ich klar das Zweite.

Freunde machen langfristig glücklicher und gesünder als die beste Ernährung oder das härteste Lauftraining!

An meinem Grab wünsch ich mir viele Freunde, die sich an viel Spannendes erinnern, das sie mit mir zusammen erlebt haben. Gemeinsame Erlebnisse – das gibt doch dem Leben seine Qualität?!

Freunde tun mir gut

Über die Festtage hatten wir eine befreundete Familie zu Besuch – ein wunderbarer Tag für mich. Einige gemütliche Stunden mit guten Leuten.

Es war einfach wunderbar: Chips, feines Essen, guter Wein, die Mädchen hatten ein gemeinsames Backprojekt, die Jungs waren mit Fussball beschäftigt und so blieb für uns Erwachsenen viel Zeit zum Reden, Austauschen, Anteil nehmen sowie zum Spazieren und einfach sein.

Und am Ende fieberten wir alle mit YB mit, die versuchten dem FC Basel zu zeigen, wo der Meister dieses Jahr herkommt.

Was schätze ich so an solchen unbeschwerten Zeiten mit Freunden?

Freunde machen uns glücklich, weil sie unser Bedürfnis nach Zugehörigkeit stillen und uns soziale Unterstützung bieten. Jeder wünscht sich einen Kreis, wo er sich zugehörig fühlt, akzeptiert und angenommen wird.

So habe ich es in meinem GlücksBuch geschrieben. Und ja, genau das ist es, was mich aufblühen lässt.

Meine Freunde zeigten mir mit ihrem Besuch am Ostermontag, dass ich ihnen wichtig bin – denn sie hätten ja durchaus auch etwas anderes unternehmen können an ihrem freien Tag.

Und ich fühlte mich nicht nur wichtig und zugehörig, sondern auch echt akzeptiert und angenommen: Meine Meinung zählt etwas, meine Erfahrungen sind von Bedeutung, mein aktuelles Ergehen interessiert.

In einer Freundschaft geschieht dies natürlich gegenseitig:

Ich interessiere mich für dich und du interessierst dich für mich
– ungeheuchelt!

Ich freue mich an deinen Erfolgen und du freust dich an meinen Siegen
– neidlos!

Ich helfe dir in herausfordernden Zeiten und du stehst mir zur Seite
– selbstlos!

Solche Freunde zu haben, ist ein Geschenk, das man nicht hoch genug schätzen kann. Sie machen glücklich und gesund!

Glücksaufgabe

Unser Alltag ist oft so voll: beruflich sind wir stark eingespannt, die Familie fordert grosses Engagement von uns und vielleicht ist da noch ein Hobby oder ein Ehrenamt. Wo bleibt da die Zeit für Freunde?

Mach dir bewusst, wie wichtig Freundschaften sind! Und um diese Wichtigkeit zu unterstreichen, lade ich dich ein, noch heute einen Freund zu kontaktieren, um einen gemeinsamen Termin zu vereinbaren.

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