Glück über mich hinaus

Was für eine Ehre: Heute wird mein GlücksBuch als Lesetipp im  renommierten Neukirchener Kalender empfohlen. Diesen Kalender gibt es seit weit über 100 Jahren und ist gemäss Verlagsinfo „der bekannteste christliche Andachtskalender im deutschen Sprachraum“.

Ein Glücksbuch in einem christlichen Andachtsbuch? Passt das überhaupt zusammen?

Aber sicher! Eine der sechzehn Glücksaktivitäten, die ich derzeit hier in meinem GlücksBlog vorstelle, ist die Spiritualität. Tatsächlich hat die Glücksforschung mehrmals bestätigt, dass eine gelebte Spiritualität, ein aktiver Glaube, unserem Glücksempfinden gut tut:  «In der Tat bestätigt eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Untersuchungen, dass religiöse Menschen glücklicher und gesünder sind und besser mit traumatischen Erfahrungen umgehen können als nichtreligiöse Menschen», sagt etwa Sonja Lyubomirsky, eine bekannte Psychologie-Professorin und Vertreterin der Positiven Psychologie.

Und auch einige Theologen haben die Wichtigkeit der Glücks-Thematik entdeckt. Einer davon ist Prof.  Jörg Lauster:

Die Transzendenzerfahrung des Glücks erweist sich inhaltlich als eine Sinnerfahrung. Denn im Augenblick des Glücks weiß sich der Mensch aufgehoben in einem letzten, ihm wohlwollenden Grund der Wirklichkeit, den das Christentum Gott nennt. Diese Einsicht befreit den Menschen von der Vorstellung, das gelingende, gute und glückliche Leben hinge allein an seinen Kräften. Das Glück des Augenblicks hebt damit das Streben nach Glück nicht einfach auf.
Es gewährt vielmehr die Gewissheit, dass sich das Gelingen des Lebens einem Grund verdankt, der vor allem Tun des Menschen liegt. Die Erfahrung des Glücks setzt eine existenzielle Haltung frei, sie bildet den Mut und das Vertrauen aus, die nötig sind, um nach dem Glück des eigenen Lebens zu streben.

Das ist nicht ganz einfache Kost. Doch wenn wir uns diese Weisheit genauer betrachten, entdecke ich viel Wertvolles, das mich zu einer befreienden Spiritualität inspiriert und so mein Glück steigert:

Teil einer grösseren Schöpfung

Wie gut tut es, sich als Teil von etwas Grösserem zu verstehen? Zu glauben, dass da ein Schöpfer ist, der mein Leben wollte, gibt dem Hiersein ein solides  Fundament.

Nicht alles hängt von mir ab

Das Streben nach Glück und die ständige Selbstoptimierung kann unheimlich Druck machen. Die Gute Nachricht: Nicht alles hängt von dir ab! Wir können und müssen nicht alles im Griff haben. Da ist jemand über uns, der das große Ganze im Blick hat.

Dankbar geniessen

Eine befreiende Spiritualität lädt uns ein, das Leben zu geniessen. Wir dürfen dankbar staunen über so viel Schönheit in der Natur und so viel Gutes, das uns geschenkt ist.

Mutig anpacken

Ganz vorn in der Bibel hat Gott dem Menschen eine Beauftragung und Bevollmächtigung zum kreativen Gestalten und Handeln gegeben. Wir dürfen und sollen mutig anpacken, unser Leben gestalten, nach Flow-Erfahrungen streben, Ziele setzen und Schritte wagen.

 

Glücksaufgabe

Glaube und Glück – passt das für dich zusammen? Welche der vier hier geschilderten Punkte möchtest du dir konkret bewusst machen und in dein Alltag integrieren?

 

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