Ein Hoch auf unseren Verein

Echte Freunde erkennt man, wenn das Eis bricht.
Eskimo-Weisheit

Mein Eis ist gerade ziemlich dünn. Keine Sorge, ich denke nicht, dass es bricht. Aber es sind so die Tage, an denen der Terminkalender im Voraus eigentlich ganz okay aussieht, aber dann kommt eine unvorhergesehene Sache nach der anderen: Komplikationen während dem Spitalaufenthalt eines Familienmitglieds, Zusatzsitzungen, Anfrage zur Gestaltung einer Trauerfeier, kurzfristiger Coachingauftrag sowie massiver Zeitdruck bei der Organisation und Vermarktung einer Konferenz – und natürlich sollten alle Herausforderung noch vor dem Skiurlaub gemeistert sein.

Es gibt ein paar Dinge, die genau in solchen Situationen kommen, aber nie so unpassend sind wie dann:

  • Quengelnde und/oder kranke Kinder.
  • Schlaflose Nächte.
  • PC-Probleme.

Jetzt raten Sie mal, welche dieser besonderen Herausforderungen sich in den letzten Wochen zu den bereits vorhandenen Herausforderungen gesellt haben!

Richtig! Alle drei!

Dass das Eis in dieser Situation nicht gebrochen ist, verdanke ich zu einem nicht zu unterschätzenden Teil meinen Unihockey-Freunden von den freestylern. Als ich mich nämlich nach Stunden ohne Erfolg durch einschlägige Foren durchgegoogelt hatte und bei mir keiner der vorgeschlagenen Tricks ein Fensterchen zu Windows öffnen wollte, war mir klar, dass ich nun fremde Hilfe in Anspruch nehmen musste.

Aber woher kriege ich einen fachkundigen Spezialisten, der mir nicht nur irgendwelche Tipps gibt, sondern mein Problem innert nützlicher Zeit auch wirklich lösen kann und erst noch in Reichweite meines Budgets liegt?

Erster Versuch: Carlos, der auch sonst bei uns im gms – z’friede läbe-Projekt so das eine oder andere technische Ding macht. Leider musste auch er kapitulieren, doch er brachte mich auf die Lösung bringende Idee: „Frag doch im freestyler-Chat wer helfen kann!“.

Das tat ich dann auch und was folgte, hatte mich nicht wirklich überrascht, aber mehr als gefreut. Ja, auf ne Art hat es mich sogar berührt:

  • Einer genoss gerade seine Ferien in Leukerbad – und trotzdem meldete sich Brun schneller auf meinen Hilfeschrei, als jede Hotline meinen Anruf entgegengenommen hätte.
  • Ein anderer war beruflich gerade auf einem Piketteinsatz und hätte wohl genug damit zu tun gehabt. Doch Glen rief mich umgehend an und erkundigte sich nach meinen PC-Problemen.
  • Die Erlösung schliesslich sollte ein weiterer freestyler-Freund bringen. Während ich den Chat absetzte, war er zwar noch gerade als Topskorer unseres Teams im Einsatz, aber vermutlich hat er sich bereits vor dem ersten Bierchen bei mir gemeldet und Hilfe für den nächsten Tag in Aussicht gestellt.

Leider brachte uns dann auch der kompetente Telefonsupport von Dubi nicht weiter. Doch er bot mir an, dass ich mein Gerät zu ihm ins Geschäft bringen könne. Die ersten paar „Handgriffe“ stellten auch den Profi vor ein Rätsel, aber dann plötzlich mit dem richtigen Befehl, siehe da, der PC begann seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Der Rest ist schnell erzählt: Der PC brauchte mehrere Stunden um den „kleinen“ Systemfehler zu beheben, aber ich durfte meinen PC anderntags überglücklich wieder abholen – ohne Datenverlust, ohne mühsames Neuaufsetzen – ich kann wieder Arbeiten!

Mir tun die freestyler gut! Wann immer möglich, bin ich mittwochs dabei, schwitze, treffe meistens über das Tor, aber es macht Spass und hilft gerade in taffen Zeiten.

Und dass ich jetzt noch erleben durfte, wie selbstverständlich mir bei meinen PC-Problemen geholfen wurde, macht meine „Liebe“ zu den freestylern gleich noch eine Portion grösser! Sowas ist grossartig, sowas ist wahre Unterstützung, sowas ist sehr wertvoll – gerade wenn das Eis dünn ist.

 

Im GlücksBlog schreibe ich zu den fünf Bereichen, die zu einem Leben in Zufriedenheit gehören. Diese Woche geht es um den Bereich Reiches Sozialleben.

 

Das Tischgespräch

Für ein gutes Tischgespräch kommt es nicht so sehr darauf an,
was sich auf dem Tisch, sondern was sich auf den Stühlen befindet.

Walter Matthau 

Bald ist es wieder soweit und wir werden vom netten Blumengeschäft daran erinnert, dass wir am Valentinstag unsere Liebsten beschenken sollen. Wenigstens einmal im Jahr! Ein Blumenstrauss zur rechten Zeit – oder noch besser: immer wieder als kleine Überraschung im Alltag – ist wahrlich nichts Verkehrtes. Aber ob es ausgerechnet am 14. Februar sein muss. (Allen, die wiederkehrend den eigenen Hochzeitstag vergessen, mag das agressive Marketing um den Valentinstag ein willkommener Wink mit dem Zaunpfahl sein. Trotzdem: Unsere Liebsten hätten eigentlich etwas anderes verdient, oder nicht?)

In den Wochen vor dem Valentinstag findet seit einigen Jahren an verschiedenen Orten auf der Welt die MarriageWeek statt. Mir gefällt diese Idee, weil die unterschiedlichsten Veranstalter die Paare dazu einladen, etwas miteinander zu erleben. Das gemeinsame Erlebnis, zum Beispiel die Schneeschuh-Wanderung oder die kurze Auszeit zu zweit, wirkt noch nach, wenn die Blumen schon lange verwelkt sind.

Für mich muss es gar nicht (immer) das grosse Abenteuer sein. Mir bedeutet das gemeinsame „zu Tisch sitzen“ mit meiner Frau sehr viel. Gerne in einem chicen Restaurant, aber auch daheim – wenn sich die Kinder in ihre Zimmer verzogen oder sonst ein eigenes Programm haben – geniessen wir solche Stunden der Gemeinsamkeit. Bei einem Teller Spaghetti und einem Glas Rotwein sprechen wir über Freud und Leid des Alltags, schmieden Zukunftsvisionen und stärken unsere Beziehung.

Leider sind bei uns gegenwärtig viele Abende durch Sitzungen und Veranstaltungen verplant. Die Zeiten zu zweit am Tisch sind daher umkämpfter als auch schon. Dafür haben wir uns aufs neue Jahr ein neues Ritual zugelegt: 1-2 Mal pro Woche gehen wir, so bald die Kinder aus dem Haus sind und bevor wir mit der Arbeit starten, auf eine Walking-Tour der Aare entlang. Es ist ein Privileg, Zeit zu zweit geniessen zu können, während andere bereits an der Arbeit sind. Auf der anderen Seite sind wir oft dann noch am Arbeiten, wenn andere schon lange ihren Feierabend geniessen. Was ich damit sagen will: Jede Person und jedes Paar ist dafür verantwortlich, sich diese eigenen Inseln für sich und für die Beziehung dort zu schaffen, wo es möglich ist.

Zurück zum Tisch: Den teile ich nämlich auch gerne mit anderen Menschen, die mir wichtig sind. Ob das jährliche „Weihnachtsessen“ mit meinem Rektor aus der Studienzeit oder die regelmässigen Eat’n’Meets, zu welchen wir jeweils drei Paare zu uns nach Hause an unseren langen Tisch einladen – es bedeutet mir viel, mich mit Menschen zu umgeben, die mir gut tun, mit denen ich über Gott und die Welt philosophieren kann und die sich aufrichtig an mir als Person interessieren.

Auch wenn ich feines Essen und guter Wein sehr schätze, stimme ich mit Walter Matthau und seinem Eingangszitat völlig überein: Es ist wichtiger, mit wem man zu Tisch sitzt, als was auf dem Tisch steht.

 

Im GlücksBlog schreibe ich zu den fünf Bereichen, die zu einem Leben in Zufriedenheit gehören. Diese Woche geht es um den Bereich Erfülltes Liebes- und Familienleben.

 

Danke, Barack Obama!

This is not about me.
Barack Obama

Ja, er hat mich fasziniert. Von der Rede in der Wahlnacht im Grand Park in Chicago bis zu der Art und Weise wie sich die Obamas in den letzten Wochen verabschiedeten.

Für viele war die Wahl von Obama vor gut acht Jahren mit viel Hoffnung, Freude und gar Enthusiasmus verbunden – Yes, we can!

Die Hoffnung auf ein friedliches Miteinander von Schwarz und Weiss, Jung und Alt, Frau und Mann bleibt auch nach dem ersten afroamerikanischen US-Präsident ein Traum. Und für viele, die grosse Hoffnung in dieses „Yes, we can!“ gesetzt haben, muss die Wahl von Donald Trump ein Schock gewesen sein.

Es ist eine berechtigte Frage, was aus dem euphorischen „Yes, we can!“ geworden ist. Dies zu beurteilen ist jedoch nicht an mir. Gewiss ist Barack Obama an manchen Punkten gescheitert und wurde von den Gegnern ausgebremst worden. Doch was ich von ihm als Kommunikator gesehen und gehört habe sowie sein Umgang sowohl mit der Familie als auch mit fremden Menschen, beeindruckt mich.

Wenn Obama sagt: „This ist not about me“ (Es geht hier nicht um mich), nehme ich ihm das ab. Auch wenn ich dies nur über das in den Medien vermittelte Bild beurteilen kann, glaube ich, dass kleine Gesten am Rand nicht lügen können, dass sein Auftritt nicht nur authentisch wirkt, sondern auch glaubwürdig ist. Er verstand und versteht sich im Dienst einer höheren Sache.

Solche Leader braucht unsere Welt! Auf allen Ebenen. In Familien, in Schulen, in Firmen, in Politik, in Sport und Gesellschaft.

Wir brauchen keine Selbstdarsteller! Auf Abteilungsleiter, die ihr eigenes kleines Königreich aufbauen und Mitarbeitende für ihre Zwecke instrumentalisieren, hat keiner gewartet. Auf Politiker, die tatsächlich glauben, sie alleine würden ihr Land oder gar die ganze Menschheit retten, haben wir keine Lust. Auf eine Wirtschaftselite, die sich schamlos auf Kosten der Schwächsten bereichert – und dies nicht mal merkt – will keiner von uns seine Hoffnung setzen. Und Erzieher, die statt einer Vertrauenskultur aufzubauen, ihre oder ihnen anvertraute Kinder blossstellen, stimmen mich nicht gerade hoffnungsvoll wenn es um die Zukunft der nächsten Generation geht.

Wenn ich an eine Führungsperson denke, wünsche ich mir einen nahbaren Menschen als Chef – nicht ein distanzierter, selbstverliebter Machthungriger. Einer, der sich als Teil von etwas Grösserem versteht, einer, der weiss, dass wir nur als Team gewinnen können, einer, der bereit ist, selbst Lernender zu bleiben.

Gestern sass ich in einem Meeting, in dem wir einige zentrale Qualitätsmerkmale einer solchen Führungsperson definiert haben. Was für Leiter wollen wir fördern? Leiter, die als reife Persönlichkeiten ihren einzigartigen Führungsstil – mit Chancen und Grenzen – entdecken, mit Passion chancen- statt problemorientiert leiten, sich durch eine positive Kommunikation und einer bewussten Teamorientierung auszeichnen und sich im Dienst einer höheren Sache verstehen.

Ich glaube, dass solche Leiter für alle ein Gewinn sind – ob in Kirche, Politik, Firmen oder der Gesellschaft. Und ich meine, dass Barack Obama als US-Präsident viele dieser Qualitätsmerkmale vorgelebt hat – so weit dies aus der Ferne überhaupt zu beurteilen ist.

Praktisch alle leiten auf irgendeine Weise andere Menschen an – ob als Chef, Mutter oder Vater, als Lehrperson oder in einem Ehrenamt – und darum haben wir uns alle zu fragen: Wie wollen wir diese Aufgabe wahrnehmen? Welche Vorbilder leiten uns in unserem Leiten?

 

Im GlücksBlog schreibe ich zu den fünf Bereichen, die zu einem Leben in Zufriedenheit gehören. Diese Woche geht es um den Bereich Sinnerfüllte Tätigkeit.

Du bist willkommen!

Dunkelheit kann Dunkelheit nicht vertreiben;
nur Licht kann das.
Hass kann Hass nicht vertreiben;
nur Liebe kann das.

Martin Luther King

Ist es nicht irgendwie Ironie, dass Amerika anfangs dieser Woche den Martin Luther King Day gefeiert hat und ende Woche nun Donald Trump in sein Präsidentenamt eingesetzt wird?

Da einer, der sein Leben hingab um Gräben zuzuschütten, um Menschen zu verbinden, um Rassentrennung zu überwinden. Und dort einer, der – so scheint es wenigstens aus Distanz – nicht genug davon bekommt, neue Gräben und Mauern zu schaffen.

Während Martin Luther King als einer der herausragenden Vertreter im Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit (Wikipedia) gilt, muss Trump erst noch den Beweis antreten, dass auch er im Dienst der Menschheit steht.

Aber eben: Ich muss mich selbst immer wieder daran erinnern: Wir verändern die Welt nicht indem wir bloss Helden verehren oder auf unliebsamen Machtträgern herumhacken. Die Welt verändert sich, wenn ich mich verändere.

Wenn ich mich reflektiere. Wenn ich dem Guten mehr Raum gebe als dem Bösen. Wenn ich mich mehr und mehr der Liebe öffne und versuche, die Feindseligkeit aus meinem Leben zu verbannen.

Don’t touch!?

Welche Botschaft steckt hinter unseren Worten und welche Signale sendet unsere nonverbale Kommunikation aus? Was lesen unsere Mitmenschen, wenn sie „uns lesen“? Steht da „Du bist willkommen!“ oder doch eher „Don’t touch!“?

Ich weiss, das Propagieren einer Willkommens-Kultur kann einen ganz schön in Bedrängnis bringen und natürlich lässt sich nicht leugnen, dass eine offensive, breit angelegte Willkommens-Kultur jede Menge Herausforderungen mit sich bringt. Aber ich mache ja in meinem Blog weder nationale noch internationale Politik – eigentlich geht es mir hier überhaupt nicht um Politik.

Denn die Politik kann diese Willkommens-Kultur, die wir brauchen, gar nicht leben. Es geht um den Umgang von Mensch zu Mensch. Lass ich mich von den Hochs und Tiefs meiner Mitmenschen berühren? Heisse ich Menschen willkommen, die ich auf den ersten Blick mag – und solche, die mir etwas fremd sind? Versuche ich Gräben zuzuschütten oder grabe ich immer tiefer bis sich keine Brücke mehr zwischen mir und meinen Mitmenschen schlagen lässt?

Ich möchte andere Menschen wirklich spüren lassen „Du bist willkommen!“, „You are loved!“ und sogar „Ich lass mich berühren von dem, was dich beschäftigt!“. Aber ich kenne mich zu gut, ich weiss, dass bei mir auch hin und wieder ein Schild mit der Aufschrift „Don’t touch!“ hängt. Was so viel heisst wie: Lass mich in Ruhe! Stör mich nicht! Ich habe genug mit mir selbst zu tun.

Natürlich wäre es vermessen, zu glauben, dass wir immer alle Menschen willkommen heissen können. Ein guter Umgang mit den eigenen Grenzen gehört da auch dazu. Trotzdem will ich mich mehr und mehr vom Vater der bekannten Geschichte der verlorenen Söhne inspirieren lassen: Als der jüngere Sohn in der Fremde sein ganzes Erbe verprasste und in der Not nach Hause zurückkehrte, stellte der Vater keine Fragen (Hast du das wirklich gemacht? Was hast du dir dabei gedacht? Bedeute ich dir so wenig? …) sondern rannte ihm entgegen, breitete seine Armen aus und liess ihn spüren: „Du bist willkommen!“.

Mit diesem Lebensstil verändern wir die Welt! Und übrigens: Der Vater in der Geschichte ist ein Bild für Gott. In seiner Liebe streckt auch er seine Armen aus und möchte uns spüren lassen: „Du bist willkommen!“

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=VyN78NsgAfw[/youtube]

 

Unter dem Motto „Du bist willkommen!“ machen wir uns kommenden Sonntag an der gms Matinée in Studen BE weitere Gedanken zu dieser göttlichen Willkommens-Kultur. Versteht sich von selbst: „Du bist willkommen!“ (Infos)
 

 

 

 

 

 

Im GlücksBlog schreibe ich zu den fünf Bereichen, die zu einem Leben in Zufriedenheit gehören. Diese Woche geht es um den Bereich Gelebte Spiritualität.

Ware oder wahre Weihnacht?

Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.
Kurt Marti, Schweizer Pfarrer und Schriftsteller

Heute Morgen bei der Zeitungslektüre: Was, noch ein Sonntagsverkauf in der Weihnachtszeit?! Wenn ich richtig mitgezählt habe, waren es zwei in der Vorweihnachtszeit und weil es den Leuten am 26. Dezember scheinbar langweilig ist, will man auch dann nochmals die „Ware Weihnacht“ verkaufen.

Ich wünschte mir, ich hätte das Budget, das die Migros ausgibt, um flächendeckend auf ihre Sonntagsverkäufe aufmerksam zu machen. Was die Migros für die „Ware Weihnacht“ investiert, möchte ich investieren können, um die Botschaft der „wahren Weihnacht“ zu vermitteln …

Schenken sei wichtig, erzählte mir gerade mein spontaner Kafi-Besucher, „weil Schenken immer Kommunikation zwischen Schenker und Beschenktem bedeutet. Und Kommunikation ist zentral!“. Er habe dies gestern gerade am Radio gehört.

Klar, damit bin ich einverstanden. Und ich bin ja überhaupt nicht gegen das Schenken. Aber das Theater rund ums Schenken, das ist mir ziemlich zu wider. Da wird diese „Ware Weihnacht“ zelebriert und droht die „wahre Weihnacht“ aufzufressen. Und wie gross dabei der Raum der Kommunikation ist, darf mindestens in Frage gestellt werden. Wenn Schenken zum hastigen Tauschhandel bestimmter Konsumgüter wird, ist das nicht die Form von Kommunikation, die ich mir wünsche.

Wenn hingegen unser Sohn von seiner Gotte einen Gutschein für einen gemeinsamen Ausflug kriegt (mit vereinbartem Termin, damit es auch ja zeitnahe eingelöst wird), öffnet das weiten Raum für Kommunikation. Und wenn unsere Tochter mit ihrem Götti einen Kletterkurs belegen darf, stehen gemeinsames Erlebnis, Kommunikation und Beziehungspflege im Vordergrund – und nicht die „Ware Weihnacht“. Das gefällt mir!

Warum feiern Sie Weihnachten?

Und was ist die „wahre Weihnacht“ für Sie? Es erschreckt mich, wenn in einer Strassenumfrage viele spontan gar nicht sagen können, warum wir überhaupt Weihnachten feiern.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=pHzdoGR2Hy8[/youtube]

Für mich hat die wahre Weihnacht sehr viel mit Gemeinschaft und Kommunikation zu tun. In doppelter Weise: Einerseits ist da die Gemeinschaft als Familie.

Anderseits – und hauptsächlich – erinnert uns der christliche Feiertag daran, dass Gott uns Menschen durch die Geburt seines Sohnes Jesus Christus beschenkt hat. In diesem Geschenk hat Gott das Wunder der nah- und fassbaren Kommunikation zwischen ihm und seinen Geschöpfen möglich gemacht: In Jesus spricht Gott zu uns – und zwar von Mensch zu Mensch; und doch bleibt es Gott, der da mit und zu uns spricht. Was für ein Geschenk!

Das Geschenk ist aber noch viel grösser: Mit der Geburt Jesu ist uns Gemeinschaft mit dem Göttlichen geschenkt. Gott bietet uns Frieden – seinen Shalom – an. Ein grösseres Weihnachtsgeschenk gibt es nicht!

Die Engelsbotschaft ist auch für uns eine Hoffnungsbotschaft:

„Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllt: Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der lang ersehnte Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr. Und daran werdet ihr ihn erkennen: Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!“
Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten: „Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu.“

 

 

Im GlücksBlog schreibe ich zu den fünf Bereichen, die zu einem Leben in Zufriedenheit gehören. Diese Woche geht es um den Bereich Reiches Sozialleben.

 

Fremdverliebt?

Einen Menschen zu lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden.
Albert Camus

Als Teenager war ich in mehrere Mädchen gleichzeitig verliebt. Es schien mir zu viele tolle Menschen des anderen Geschlechts zu geben, um mich auf ein Mädchen festzulegen. Gleichzeitig war keines so perfekt, dass sie alles verkörperte, was mir wichtig war: Mit Corinne konnte ich nächtelang über das Leben philosophieren, mit Renate genoss ich kumpelhafte Momente und bei Mirjam stimmte die Figur …
(Damit keine Missverständnisse entstehen: Namen und Attribute sind fiktiv.)

Aus dem Teenager wurde ein Jugendlicher, aus dem Händchenhalten wurde ein Knutschen. Es gab die eine oder andere längere oder vor allem kürzere Beziehung, doch die richtige Frau war irgendwie noch nicht auf meiner Bildfläche erschienen. Verliebt zu sein, war ein schönes Gefühl – zu oft aber auch ein schmerzhaftes, weil die Liebe nicht erwiedert wurde oder zu schnell in der Sackgasse endete.

Als sie, die richtige Frau, dann im Frühjahr 1999 auftauchte, ging es ziemlich zügig voran: Am 9.9.99 wurde verlobt, im Mai 2000 geheiratet – aber das ist eine andere Story …

Mutig wie wir sind, gaben wir unserer Hochzeitsanzeige den Titel „für immer“. Uns erschien dies nicht mutig – es war (und ist) ja unsere klare Absicht. Doch einige Reaktionen aus unserem Umfeld liessen uns spüren, dass diese Festlegung scheinbar etwas Mutiges an sich hat.

Mit dem Tag der Hochzeit hat sich alles komplett verändert: Ich hatte nur noch Augen für meine Frau, in meinem Alltag begegnete ich (ausser ihr) keiner schönen Frauen mehr, da war kein Wunsch nach kumpelhafter gegengeschlechtlicher Freundschaft mehr und mit jemand anderem ausser ihr nächtelang zu philosophieren, verlor auf einen Schlag seinen Reiz.

Natürlich nicht! Irgendwie hatte wohl bei mir das Software-Update nicht einwandfrei funktioniert. Jedenfalls viel mir nach der Schmetterlingphase auf, dass es da auf dem Planeten ja noch viele weitere schöne und/oder spannende Frauen gab, die eine starke Anziehungskraft auf mich ausüben.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich bin kein „Schürzenjäger“ und war es auch nie! Was ich sagen will: Der Mensch ist so ausgestattet, dass andere Menschen eine starke (emotionale oder/und erotische) Anziehungskraft auf einen ausüben – selbst wenn man in einer festen Partnerschaft ist. Und ich behaupte: Sogar, wenn man in einer glücklichen, festen Partnerschaft lebt. Unsere Hardeware ist einfach so ausgestattet.

Es wäre ja einfach, wenn es diese Software geben würde, die schöne Frauen ignorieren würde und uns hälfe, nur noch Augen und Gefühle für unseren Partner zu haben …

Ich habe diese Software bis jetzt nicht entdeckt – und bin mir nicht mal sicher, ob ich sie wirklich installieren würde. Die Frage ist vielmehr: Wie gehen wir damit um, dass andere Menschen eine starke Anziehungskraft auf uns ausüben? Was machen wir damit, wenn wir uns „fremdverlieben“?

Sind wir denn diesen Gefühlen machtlos ausgeliefert? Ich finde es zu einfach, wenn man behauptet, Liebe sei ein Gefühl, für oder gegen das man sich nicht entscheiden könne. Das mag bei den Schmetterlingen im Bauch und dem „Verliebtheitsgefühl“ so sein. Doch wir entscheiden, ob es Liebe wird. Liebe hat so viel mehr mit einer Entscheidung als mit einem schönen Gefühl zu tun. Oder wie es eben im Eingangszitat heisst: „Einen Menschen zu lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden.“

„Einwilligen“ tönt jetzt nicht wirklich nach grossem Gefühlskino. „Einwilligen“, das ist ein Entscheid, den ich tagtäglich neu zu treffen habe. Hier geht es um Treue, Beziehungspflege, gemeinsam Hochs und Tiefs durchleben, für einander kämpfen, einander verzeihen, zueinander stehen … Und hoffentlich schaffen wir es dann auch, immer wieder Momente des Prickelns im Bauch gemeinsam zu erleben. Auch dafür kann man sich entscheiden!

Was bleibt: Andere Frauen haben immer noch ihre Anziehungskraft. Gerade diese Woche habe ich geschäftlich eine wunderschöne Frau kennen gelernt. Meine Software konnte sie einfach nicht ignorieren …

 

Im GlücksBlog schreibe ich zu den fünf Bereichen, die zu einem Leben in Zufriedenheit gehören. Diese Woche geht es um den Bereich Erfülltes Liebes- und Familienleben.

 

Was glückliche Menschen auszeichnet

Glück und Erfüllung im Leben erreichen wir dort, wo wir nach Ganzsein streben und mit jeder Faser unseres Lebens versöhnt sind.
Stefan Gerber (in: Glück finden – hier und jetzt)

Geld ist kein Glücksmotor, darin sind sich die Vertreter der Positiven Psychologie einig. Einigkeit herrscht auch darüber, was dagegen den glücklichen Menschen auszeichnet.

Die Merkmale des zufriedenen Menschen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Erfülltes Liebes- und Familienleben
    Sie verbringen viel Zeit mit Menschen, die ihnen wichtig sind. Sie pflegen Freundschaften und gestalten ihr Liebes- und Familienleben aktiv.
  • Sinnerfüllte Tätigkeit
    Sie gehen einer Aufgabe nach, die ihren Talenten und Interessen entspricht und mit der sie einen Unterschied auf dieser Welt machen können.
  • Reiches Sozialleben
    Sie bringen sich als aktiven Teil in die Gesellschaft ein – sei dies in Beziehungen oder in freiwilligem Engagement für ihre Mitmenschen.
  • Bewusste Selbstführung
    Sie sind mit sich im Reinen, blicken optimistisch in die Zukunft, pflegen einen guten Umgang mit sich selbst und gestalten einen dankbaren und achtsamen Lebensstil.
  • Gelebte Spiritualität
    Sie verstehen sich als Teil des großen Ganzen. Ihr Leben hat Bedeutung, weil sie sich im Dienst einer höheren Sache verstehen.

Seit vielen Jahren schreibe ich in meinem GlücksBlog abwechselnd einen Impuls zu einem dieser fünf Lebensbereiche. Und im GlücksBuch widme ich jedem dieser Bereiche einen eigenen Teil.

Die Merkmale glücklicher Menschen illustriere ich gerne mit dem ShalomLeben-Windrad. Im Buch hilft mir das Windrad auch gleich noch, die Glücksformel zu veranschaulichen:

  • Der Standort des Windrades entspricht unseren Lebensumständen. In welchen Umständen und wo wir aktuell leben, hat nur einen bescheidenen Einfluss auf unsere Lebenszufriedenheit. Mit der Veränderung der Umstände, z.B. dem Wohnortwechsel oder der Lohnerhöhung, lässt sich das Glücksniveau nicht nachhaltig steigern.
  • Der Mast des Windrades ist das Bild für den Einfluss unserer Gene auf das subjektive Wohlbefinden. Wie der Mast gebaut ist, wie wir veranlagt sind, entscheidet über unsere Startbedingungen auf dem Weg ins Glück.
  • Fast die Hälfte unseres Glücksempfindens hängt vom oberen, beweglichen Teil des Windrades ab:
    Die starke Nabe steht für ein starkes Selbst, die Rotorblätter für die drei Lebensfelder Liebe/Familie, Arbeit, Sozialleben.
  • Nicht sichtbar und doch unverzichtbar ist der Wind. Was ist ein Windrad ohne Wind? Was ist ein Leben ohne Sinn, ohne Verbundenheit mit etwas Höherem?

Und genau wegen diesem letzten Teil, dem Wind, habe ich die Wortkreation ShalomLeben erfunden. Das hebräische Wort Shalom meint Friede. Aber viel mehr, als den Frieden im Sinn von konfliktfreiem Zustand. Gemeint ist ein Versöhntsein mit allen Belangen des Lebens – und mit dem, der das Leben geschenkt hat.

Wenn wir uns in der Adventszeit an die Ankunft des in Jesus menschgewordenen Gottes erinnern, ist es genau dieser Shalom, der uns da angeboten wurde und wird. Was den Hirten auf dem Feld durch die Engel angekündigt wurde, ist auch heute noch ein himmlisches Geschenk für die, die es dankbar annehmen wollen: „Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu.“

Selbst wenn die Waffen ringsum uns herum nicht zum Schweigen gebracht werden können, ist uns hier ein Shalom geschenkt, der Versöhnung in allen Lebensbereichen möglich machen kann.

 

Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Spiritualität


Mehr zum ShalomLeben-Windrad und wie wir unser Leben in grösserer Zufriedenheit gestalten können, erfahren Sie in Glück finden – hier und jetzt.

Glücklich erfolgreich sein

Erfolg ist kein Zufall.
Es ist harte Arbeit, Ausdauer,
Lernen, Studieren, Aufopferung,
jedoch vor allem, Liebe zu dem,
was du tust oder dabei bist zu lernen.

Pelé

Er muss es wissen, wird er doch gemeinhin als bester Fussballspieler aller Zeiten bezeichnet, ist im Besitz von zahlreichen Titeln (z.B. drei Weltmeistertitel), hat in 1363 Spielen 1281 Tore geschossen und wurde vom IOC zum Sportler des Jahrhunderts ernannt. In seinem Heimatland Brasilien wird er der König genannt – Pelé, der herausragendste Fussballspieler der Geschichte.

Ich finde es spannend, wenn einer, der so viel erreicht hat, über Erfolg sinniert. Die erste Frage, die sich mir stellt, kann wohl nur ein Nicht-Sportler stellen: Was ist denn überhaupt Erfolg? Im Sport ist das klar: Da gibt es oft nur Sieg oder Niederlage. Es wird um Tore, Punkte, Hundertstelsekunden oder Zentimeter gekämpft – und am Ende steht das Verdikt schwarz auf weiss: Sieg oder Niederlage, gefeierter Held oder bemitleidenswerter Verlierer.

Doch wie sieht es abseits der Sportstadien und Rennstrecken aus? Wie wird da Erfolg definiert? Oft erliegen wir auch hier der Versuchung, Erfolg in Zahlen auszudrücken. In der Wirtschaft bedeutet Erfolg, wenn man mindestens eine Umsatz-, vor allem aber eine Gewinnsteigerung vorweisen kann.

Doch: Machen Zahlen eigentlich glücklich?

Gerade erinnere ich mich an den Satz, den ich diesen Frühling auf einem Führungskräfte-Kongress hörte: „Eine Wirtschaft, die nicht dient, dient zu nichts.“ Ja, wer dient jetzt da wem: Dient der Mensch den Unternehmenszahlen oder gibt es heute tatsächlich noch Unternehmen, die dem Menschen dienen?  Ich zieh meinen Hut vor jedem Unternehmer, der seinen Erfolg darin definiert, dass er seinen Angestellten eine sinnvolle Tätigkeit und eine Existenzgrundlage sichern kann und in der Umsatz- und Gewinnsteigerung höchstens Mittel zum Zweck, aber nie den Zweck selbst sieht.

Eine zweite Frage stellt sich mir: Gilt denn der Umkehrschluss Ihres Zitates auch, lieber Herr Pelé? Hat jeder, der sich anstrengt, aufopfert, lernt und liebt, was er tut, automatisch Erfolg? Da begegnen wir im Sport vielleicht einer härteren Realität als im restlichen Leben: Wie gesagt, Erfolg ist da schnell definiert – und somit auch schnell klar, dass es nur Sieger gibt, wenn es viel mehr Verlierer gibt.

Wahrscheinlich hängen meine beiden Fragen mehr miteinander zusammen, als ich es gedacht hätte: Wenn wir Erfolg über harte Facts (Zahlen) definieren, kann es nur wenige Gewinner und viele Verlierer geben. Da kann sich der Verlierer noch so hart anstrengen wie er will und seine Tätigkeit von ganzem Herzen lieben – es kann nun mal nicht jeder Marktführer, Weltmeister oder Start-up Millionär sein.

Darum braucht es aus meiner Sicht andere Erfolgsdefinitionen. Es ist ähnlich wie bei der Glücksdefinition. Jeder muss für sich selbst definieren, woraus für ihn oder sie Erfolg besteht. Ist jeder Tag, an dem ich einem Mitmenschen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnte, ein erfolgreicher Tag – oder ist mir das zuwenig? 

Ist es zynisch, wenn ich zum Ende noch sage, dass ich neben diesen beiden Fragen durchaus mit dem Zitat von Pelé einverstanden bin? Nein, ich glaube nicht. Wenn wir nämlich definiert haben, was für uns Erfolg ist, dann brauchen wir tatsächlich all das, was Pelé aufgezählt hat, um unser Ziel zu erreichen. Und, wie er richtig sagt, „vor allem Liebe, zu dem, was du tust“.

Daher ganz persönlich gefragt: Liebst du, was du tust?

Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Arbeit“.


Glücklich erfolgreich sein – weitere Inspirationen dazu finden Sie in meinem Glücksbuch!

Mein Glück feiert den 1. Geburtstag

Der Mensch empfängt unendlich mehr als er gibt.
Dankbarkeit macht das Leben erst reich.

Dietrich Bonhoeffer

Vor einem Jahr klingelte der Postbote und veränderte damit mein Leben – irgendwie. Nein, er überreichte mir nicht einen „Happy Day“-Geldkoffer und auch sonst machte mich sein schweres Paket nicht wirklich zu einem reichen Mann.

Und irgendwie doch: Geld habe ich zwar bis heute noch nicht wirklich verdient mit meinem Buch, aber das, was ich im Verlauf des Jahres mit meinem GlücksBuch erleben durfte, macht mich doch auch zu einem reichen Mann.

Dabei war wirklich nicht davon auszugehen, dass ich eines Tages unter den Autoren landen würde. Meine Mutter hat mich gerade neulich wieder daran erinnert: Wir sassen gemütlich auf dem Balkon zusammen und sie zeigte zu der Stelle, wo ich im Rasen gesessen sei, als sie noch während den Gartenarbeiten mit mir das Diktat büffelte. Erinnerungen daran habe ich nicht mehr. Aber es tönt schon fast nach einer Verzweiflungstat, wenn ich selbst noch draussen mühsam die Wörter schreiben musste, die einfach nicht in meinen Kopf wollten. Auf kreative Weise fand ich immer wieder neue Möglichkeiten, Wörter falsch zu schreiben …

Na gut, die Rechtschreibung ist ja auch nicht das A und O des Autoren, schliesslich ging mein Buch durch mehrere Lektorate. Aber Schreiben, dass war als Kind ganz allgemein nicht mein Ding. Sprache sowieso nicht – mündlich war eigentlich noch schlimmer als schriftlich. Zahlen, das passte. Aber der Rest, das war irgendwie eine Murks.

Wenn ich alte Schulberichte lese, steigen mir fast die Tränen in die Augen:

Die mündliche und schriftliche Sprache bereitet Stefan grosse Schwierigkeiten. Stefan wagt kaum einen schriftdeutschen Satz zu sagen, weil er Angst hat, einen Fehler zu machen. Stefan hat Mühe, die einzelnen Buchstaben genau zu differenzieren, und darum merkt er viele Rechtschreibefehler nicht, auch wenn er das geschriebene Wort genau nachliest.

Nicht gerade die besten Voraussetzungen für einen Referenten und Autor. Doch das Leben schreibt manchmal überraschende Geschichten und ich fühle mich einfach von Gott beschenkt, der mir so viel Gutes anvertraut hat.

Zurück zum GlücksBuch: Das Buch war eigentlich mein eigenes Geschenk zu meinem vierzigsten Geburtstag. Ich konnte vieles, das mir in der ersten Lebenshälfte wichtig wurde, darin niederschreiben. So quasi meine Lebensweisheit in der Lebensmitte. Es wird spannend sein, wie sich diese in der zweiten Lebenshälfte entfalten und weiterentwickeln wird.

Es war natürlich auch meine Hoffnung, dass mein Buch zu einem wertvollen Geschenk für andere wird. Und das ist tatsächlich eingetroffen. Immer wieder erreichen mich Feedbacks, die mich selbst zum Beschenkten machen.

Ganz besonders war die Rückmeldung von DJ Bobo: Ohne ihn zu kennen, habe ich ihm mein Buch als Weihnachtsgeschenk geschickt. Schon kurz darauf hat er sich gemeldet und mir geschrieben: „Das Thema Glück fasziniert mich sehr. Mit einem Lächeln im Gesicht habe ich dein Buch gelesen: Die vielen kurzweiligen Kapitel mit praktischen Tipps zum Glück sind für jeden hilfreich.“ Seither mailen wir uns ab und zu und als vorige Woche sein Buch herauskam, hat er mir auch ein Exemplar geschickt.

Sehr berührt hat mich die Rückmeldung eines früheren Chefs und einem „Leadership-Vorbild“ von mir: Ich gratuliere dir herzlich zu dieser wertvollen Arbeit. Ich habe schon öfters gedacht, ich sollte mich mal ans Schreiben machen… Du hast es mir abgenommen. Ich fühle mich sehr verbunden mit dem was du schreibst und vor allem auch wie du schreibst: klar – ermutigend – offen – einfach wertvoll.“ 

Eine Freude waren auch die unterschiedlichen Medienberichte im Bieler Tagblatt, im Magazin Lebenslust, im Radio Life Channel, auch das Dienstagsmail berichtete darüber und ganz aktuell ist eine ausführliche Buchrezension auf Livenet aufgeschalten.

Doch das schönste Feedback ist, wenn Leute vom Glücks-Buch derart überzeugt sind, dass sie es anderen weiterempfehlen oder mehrere Exemplare zum Verschenken bestellen.

Und am glücklichsten bin ich dann, wenn ich höre, dass das Buch konkrete Spuren im Alltag hinterlässt, zum Beispiel zu mehr Gelassenheit in Familie oder mehr Erfüllung im Beruf führt. Wenn ich von solchen Geschichten höre, empfange ich tatsächlich mehr, als ich selbst gegeben habe.

Happy Birthday Glück finden – hier und jetzt!
Und: Danke Gott für diese Erfahrung.

 

Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Spiritualität

 

 

Diesen Herbst gibt’s eine kleine GlücksTour:

Und hier noch zwei aktuelle Feedbacks zum Buch:

„Deine simple, ungezwungene und sympathische Art hat es mir leicht gemacht, mich durch die Zeilen zu lesen. Dein Motto ‚Liebe schenken – Hoffnung verbreiten – Glaube leben‘ bringst du ohne Umschweife und unaufdringlich auf den Punkt, gefällt mir sehr.“
Rosario Fazio, Schulhauswart und Mitbegründer der Metalchurch

„Dein Buch ist ein Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen und lesen sollte. Weil das Gesagte einem gut tut und es sich lohnt und lohnen wird, sich im Leben daran zu halten. Und dafür danke ich Dir! Da hast Du etwas sehr Wertvolles geschaffen.“
Dr. Peter Kreienbühl, Chiropraktiker

 

Hier weitere Statements lesen oder das Buch bestellen.

Erzähl mir deine Story

Hoffnung ist die Zuversicht, dass die Geschichte ein Ziel hat und dass Gott die Fäden in der Hand hält!
Gordon MacDonald

Seit meiner Kindheit organisiere ich Anlässe: Von Zeit zu Zeit baute ich damals mein Kinderzimmer zu einem „Opel Showroom“ um, gestaltete Einladungen zu dieser Ausstellung, sogar an eine (wohl alkoholfreie) Mini-Bar dachte ich. Die Idee war sehr clever: Ich lud meine ganze Verwandschaft ein und vertickte ihnen Werbeartikel, die ich vorher geschenkt bekam.

Noch vor meiner Volljährigkeit organisierte ich mein erstes Konzert: Für die Verträge mussten noch meine Eltern haften …

Seither folgten unzählige Veranstaltungen, die ich organisieren, moderieren oder sonstwie mitgestalten durfte. Natürlich waren auch etliche Flops dabei – Ideen konnten nicht realisiert werden, Anlässe wurden abgesagt. In besonderer Erinnerung bleiben mir die „ganz grossen Geschichten“, wie z.B. der Anlass, als ich zusammen mit meiner Frau in einer Grossgruppe mit Hunderten von Teilnehmenden ein erlebnispädagogisches generationenübergreifendes Programm moderieren durfte.

Ich gebe zu, dass ich ein Zahlenmensch bin. Ich lasse mich immer noch von grossen Zahlen beeindrucken – obwohl ich inzwischen gelernt habe, dass die Grösse eines Anlasses noch nicht viel über dessen (inhaltliche) Qualität aussagt. Wichtig ist mir nämlich bei allem Organisieren, dass an Veranstaltungen Menschen berührt, bewegt, herausgefordert, motiviert und auf ihrer Lebensreise weitergebracht werden.

Und dass kann genauso gut an einem kleinen, unscheinbaren Anlass geschehen. Oder manchmal geschieht es nicht einmal an der Veranstaltung selbst: Einmal erzählte mir eine Person, die an diesem bestimmten Anlass gar nicht dabei war, sie hätte später mein Referat online nachgehört – und höre es seither regelmässig beim Putzen, weil es sie so motiviert …

Seit zwei Jahren habe ich einen neuen Lieblingsanlass. Er ist – zahlenmässig – gar nicht gross, aber die Qualität der Begegnungen ist so hoch, dass ich total fasziniert bin davon. Monat für Monat lade ich eine Person ein, in einem Talk ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Die spannenden Geschichten sind das Eine, das Ambiente das Andere: Gemütliche Bistroatmosphäre, „Chäs, Brot, Wy“ zum Geniessen, tolle Musik, eine kleine Weinkunde vom Profi … Das macht mir und den 20 bis 25 Gästen viel Freude – Tiefgang in lockerer Atmosphäre.

Nach bald 20 solcher Abenden ist ein grosser Reichtum an unterschiedlichen Geschichten zusammengekommen – und jede Geschichte ist einzigartig. Die Abende nennen wir Chäs, Brot, Wy – u mini Gschicht mit Gott. Ja, bei all meinen Talk-Gästen spielt Gott eine Rolle – bei einigen mehr, bei anderen weniger. Die Geschichte mit Gott ist manchmal geprägt von Zweifeln und bei anderen ist es einfach eine „happy Story“, weil Gott dem Leben genau im richtigen Moment eine positive Wendung gegeben hat.

Von den Besuchenden hätte ich noch nie gehört: „Diese Geschichte war jetzt nicht spannend.“ Wie jede Geschichte anders ist, ist auch jeder Abend anderes. Aber berührend, spannend und Horizont erweiternd finde ich jeden dieser Abende.

Das Interessante dabei: Für die Talk-Gäste ist das nicht selbstverständlich so. Häufig erhalte ich auf meine Anfrage die Antwort: „Wenn du findest, meine Geschichte ist spannend, dann …“ Scheinbar finden viele Menschen ihre Geschichte gar nicht so speziell – obwohl doch jeder Mensch mit seinen Erfahrungen etwas Einmaliges ist.

Persönlich werde ich durch die Abende zu mehr Gelassenheit und Gottvertrauen ermutigt. Ganz im Sinn vom obigen Zitat.

Und Sie: Finden Sie Ihre Geschichte spannend? Und: Was ist Ihre Hoffnung?

Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Selbst

 

 Bald feiern mein Glücksbuch und ich den ersten Jahrestag. Ich freue mich an den Feedbacks, die mich immer noch erreichen.

Hier zwei aktuelle Beispiele:

„Deine simple, ungezwungene und sympathische Art hat es mir leicht gemacht, mich durch die Zeilen zu lesen. Dein Motto ‚Liebe schenken – Hoffnung verbreiten – Glaube leben‘ bringst du ohne Umschweife und unaufdringlich auf den Punkt, gefällt mir sehr.“
Rosario Fazio, Schulhauswart und Mitbegründer der Metalchurch

„Dein Buch ist ein Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen und lesen sollte. Weil das Gesagte einem gut tut und es sich lohnt und lohnen wird, sich im Leben daran zu halten. Und dafür danke ich Dir! Da hast Du etwas sehr Wertvolles geschaffen.“
Dr. Peter Kreienbühl, Chiropraktiker

Diesen Herbst gibt’s eine kleine GlücksTour: