Just do it!

Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden,
es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.
Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Menschen fehlt es nicht an Ideen oder Wissen. Die Welt ist voll von Menschen, die genau wissen, was zu tun ist – und es doch nicht tun.

Was uns häufig fehlt, ist der kleine, aber wesentliche Schritt von der Idee zur Umsetzung. Und das wiederum hat mit der Fähigkeit zu tun, sich in all den guten Ideen, Gedanken und in allem erworbenen Wissen orientieren zu können. Es zu sortieren, zu gewichten und dann die nötigen Schlüsse zu ziehen.

Diesbezüglich hat mich vor Jahren ein Kollege beeindruckt, der nicht mit zu einer Konferenz fuhr. Seine Begründung: Ich brauche nicht noch mehr neue Ideen, ich muss jetzt zuerst einmal all das Gute umsetzen, was ich schon gehört habe.

Ich für mich brauche immer wieder Inputs von aussen, ob von einer Konferenz oder durch ein Buch, Seminar oder Coaching. Diese Inputs können motivieren und inspirieren, dran zu bleiben, den Alltagstrott immer wieder zu durchbrechen und den kleinen, aber wesentlichen Schritt von der Idee zur Umsetzung eines Tages tatsächlich zu wagen.

Wer aber immer nur neue Ideen holt, jedoch keine davon in die Tat umsetzt, würde effektiv besser eine Konferenz weniger besuchen, das Buch zur Seite legen und während einem Spaziergang oder in einer Stillen Stunde am Schreibtisch darüber brüten, was für ihn „Just do it!“ bedeuten könnte. Oder wie es diese Woche jemand ausdrückte: „Machen ist wie Wollen, nur krasser.“

In den vergangenen Wochen führte ich zahlreiche Mitarbeitergespräche. Für viele freiwilligen Mitarbeitenden waren diese Gespräche eine willkommene Wertschätzung. Andere kamen mit einer zwiespältigen Einstellung: Aus dem Job kannten sie es zu genüge, solche Gespräche hinter sich zu bringen. Es würden jeweils viele Ideen angesprochen, Taten folgten in der Regel keine, erzählte mir einer von seinen Erfahrungen.

Es scheint fast, als würden wir lieber über Ideen reden, als diese umzusetzen. Schade! Wissen und Wollen nützen nicht viel, wenn es nicht zum Tun kommt.

Dies begegnet mir auch im Zusammenhang mit dem Glücksbuch. Ich bekomme viele Feedbacks von Leuten, die das Buch praktisch in einem Zug lesen, begeistert sind und weitere Exemplare für ihre Freunde bestellen. Natürlich freuen solche Rückmeldungen das Autorenherz.

Auf der anderen Seite sind die Rückmeldungen von Personen, die das Glücksbuch als „Happy Work Book“ benutzen, noch spärlich. Dabei würde es sich lohnen, das Buch als Arbeitsbuch zu nutzen, sich pro Woche ein Kapitel vorzunehmen und  sich den jeweiligen Fragen zu stellen. Wenn man durch diese Selbstreflexion und das Umsetzen von neuen Ideen vom Chef die Rückmeldung erhält, man sei gelassener geworden – wie es mir eine Buchleserin zurückmeldete, freut dies das Autorenherz noch mehr.

Das Kompetenzdreieck besteht aus Wissen – Können – Wollen. Doch am Ende geht es immer um die Anwendung. Kein Wissen, kein Können und kein Wollen bringt uns weiter, wenn wir es nicht tun.

Auf dem Weg vom Wollen zum Tun kann der einfache Praxiszyklus helfen:

  • WARTE: Betriebsamkeit stoppen, Selbstreflexion
  • LUEGE: Wahrnehmen, Handlungsbedarf erkennen
  • LOSE: Analyse, vertiefte Auseinandersetzung mit der Situation
  • LOUFE: lösungsorientiertes Planen und Handeln

Einige gehen voran („loufe“) ohne zu überlegen („luege, lose“), andere überlegen ohne voran zu gehen. Beides ist falsch. Darum: Warte, luege, lose, loufe!

 

PS: Und welche Ideen aus dem Glücksbuch haben Sie schon umgesetzt? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung!

 

Ausführlicher wird der Praxiszyklus in folgendem Blogartikel vorgestellt: „Luege, Lose, Loufe“ 

 

 

 

Weitere Inspiration zur persönlichen Lebensgestaltung finden Sie in meinem Glücksbuch!

 

Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Selbst

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