Vom Diktat-Albtraum zum eigenen Buch

Wer ohne Umwege glücklich werden will,
beginnt am besten mit einem dankbaren Lebensstil.
Stef Gerber (in: Glück finden – hier und jetzt)

Heute in einem Monat darf ich meinen Vierzigsten feiern. Doch bereits gestern habe ich ein erstes Geschenk zu meinem Jubiläum erhalten. Und zwar überreichte mir der Postbote eine Kiste voll Glück. Er war etwas verdutzt, als wir ihn mit der Kamera in der Hand begrüssten und Fotos knipsen wollten. Aber er hat schnell verstanden: Für mich ist das ein grosser Moment. Mein eigenes Buch ist da! Und so lächelten der Postbote und ich um die Wette – als wäre es auch ein bisschen sein Buch.

Dass es überhaupt soweit kam und ich mich jetzt Buchautor nennen darf, ist ein Wunder! Spulen wir meinen Lebensfilm um 30 Jahre zurück, hätte niemand darauf gewettet, dass jemals ein Buch erscheinen würde, auf dem der Name „Stefan Gerber“ steht. Dass ich etwas mit den Zahlen anfangen kann, war unbestritten. Aber das mit den Buchstaben …

Sie sollten einmal meine Mutter fragen: Wahrscheinlich erfüllt sie die Tatsache, dass ihr Sohn ein Buch herausgegeben hat, noch mehr mit Stolz als mich selbst. Denn: Wir beide, mein Mami und ich, waren abermals der Verzweiflung nahe, als es darum ging, ein Diktat zu üben. An den Bemühungen von Mami und auch an meinem Einsatz mangelte es nicht. Man erzählt sich, dass wir sogar draussen bei den Gartenarbeiten noch am Diktat büffelten. Aber die Reihenfolge dieser Buchstaben wollte einfach nicht in mein Hirn. Und machte ich den einen Fehler nicht mehr, fand ich garantiert ein anderes Wort, das man auf kreative Art verändern konnte.

Es waren nicht nur die Diktate: Alles, was mit Sprache zu tun hatte, war nicht mein Ding! Mündliche Beiträge sowieso nicht, Aufsätze auch nicht unbedingt. Bei den Fremdsprachen war es nicht viel besser – aber das ist ein anderes Thema.

Mein Mami und ich arbeiteten hart an meinen schulischen Leistungen. Aber meine Möglichkeiten waren limitiert. So blieb ich ein (meistens) glücklicher Primar-/Realschüler. Später hatte ich, wie man so schön sagt, „den Knopf aufgetan“ und wurde für meinen Einsatz belohnt. Das begann in der Oberstufe, zog sich über die weiterführende Schule, die Berufslehre und schliesslich bis zum theologischen Studium. Mündliche Beteiligung und die Fremdsprachen waren immer noch nicht mein Ding. Aber das mit dem Schreiben wurde besser. Plötzlich gab es beachtliche Noten für Aufsätze …

Und heute darf ich also mein eigenes Buch in den Händen halten. Was für ein Geschenk. Ich hoffe, dass meine Geschichte andere Menschen inspiriert und dass das Buch viele Leute glücklich machen wird. Aber so oder so: Mich hat es schon glücklich gemacht.

KONKRET

Am liebsten würde ich als Freude und Dankbarkeit allen Interessierten mein Buch schenken. Das kann ich leider nicht. Aber meine Freude teile ich gerne: Wer will, bestellt sich mein Buch und lässt sich für die Gestaltung seines Glücks inspirieren.

  • Glück finden – hier und jetzt – Mein Leben gestalten – bei mir ankommen
  • Leseprobe
  • ‘Glücklich sein ist lernbar’ – was mir als Skeptikerin und Krisenspezialistin erst etwas oberflächlich erscheint, entpuppt sich als breitgefächerter, fundierter und umfassender Ratgeber. Ein Buch, das anregt, inspiriert, entspannt, berührt und – vielleicht – glücklich machen kann. Mir hat es den Blick geweitet und mich dankbar gemacht für alles grosse und kleine Glück, das ich in meinem Leben habe.
    Christa Reusser, Familienfrau & Bewegungstherapeutin auf einer Kriseninterventionsstation

Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Selbst“.

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