Zusammen feiern, alleine geniessen – beides tut gut!

Wer sich selbst recht kennt, kann sehr bald alle anderen Menschen kennen lernen.
Georg Christoph Lichtenberg

Kürzlich durfte ich meinen Geburtstag feiern. Und zwar gleich mehrfach: Am Abend davor war ich mit meiner Frau im Ausgang, es folgte der Geburtstagsbrunch mit der Familie sowie ein Prosecco-Apéro mit Freunden und schliesslich gehörte der Tag danach mir ganz alleine.

Das war sehr stimmig für mich: Zeit zu zweit, Zeit mit meiner Familie, Zeit mit Freunden und dann auch viel Zeit für mich selbst. Ich brauche das! Und es gehört zu einem gesunden Leben in Balance.

Gemeinsam unterwegs

Mir ist es wichtig, mein Leben in guter Gemeinschaft mit inspirierenden und ermutigenden Mitmenschen zu leben. Menschen, die sich für mich interessieren – und für die ich mich interessiere. Menschen, die mich beflügeln – und die ich hoffentlich auch ein Stück weit beflügeln kann.

Zuallererst will ich dies in meiner Ehe (er)leben. Gemeinsam unternehmen wir regelmässig etwas, das uns Spass macht und unsere Beziehung stärkt. Das darf auch mal etwas (für uns) Aussergewöhnliches sein – wie z.B. letzten Samstag der Opernbesuch. Einige solche Unternehmungen werden zu guten Ritualen, wie unser jährliche Besuch eines Weihnachtsmarktes.

Und natürlich will ich auch meine Kinder beflügeln und in die Beziehung zu ihnen investieren. Gegenseitige Ermutigung ist mir auch in der erweiterten Familie wichtig.

Ein „Eat’n’Meet“-Abend mit Freunden ist etwas vom Schönsten für mich: Gutes Essen, gute Gespräche – das erfreut mein Herz. Dabei geniesse ich die gemütliche Atmosphäre, vor allem aber, wenn es zu anregenden und differenzierten Gesprächen über interessante Themen oder persönliche Lebensgeschichten kommt. Stammtischparolen oder Besserwisserei haben da keinen Platz.

Alleine auftanken

In solcher Gemeinschaft wie eben beschrieben kann ich wunderbar auftanken. Doch ich brauche es auch immer wieder, eine gewisse Zeit für mich alleine zu sein. Ja, ich unternehme auch immer mal wieder mit mir selbst etwas. Momente vom „Einfach sein“, der Selbstreflexion und vom Auftanken in der Stille.

Letzten Montag hab ich da einen persönlichen Rekord geschafft: Ich verbrachte für mich alleine rund acht Stunden in einer Wellness-Oase: Solbad und Massage am Morgen, Sauna am Nachmittag. Als ich in der Abenddämmerung aufbrach und überall Kerzen angezündet wurden, dachte ich: Hm, am liebsten würde ich meinen Wellness-Rundgang gleich nochmals starten…

So sehr ich die Inspiration und Horizonterweiterung im gemeinsamen Unterwegssein mit meiner Frau, meiner Familie und meinen Freunden brauche und liebe, genauso sehr brauche ich die Momente für mich alleine: Zurückschauen, Vorwärtsschauen, mit meinem Schöpfer sprechen, die Kraft der Stille aufsaugen – das gehört für mich unbedingt zu einem gesunden Leben in Balance dazu.

Denn: Wer nichts mit sich selbst anzufangen weiss, sollte sich auch nicht seinen Mitmenschen zumuten.

 

WEITERFÜHRENDE ANGEBOTE

Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Gesellschaft“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.